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Der Dharma, die Lehre des Buddha, erklärt uns, dass weltliches Leben im Vergleich zum wahrhaft spirituellen Leben nur geringe Freuden bietet. Das schließt nicht aus, dass wir im gewöhnlichen Leben zeitweise Glück und Freude erleben, jedoch gibt es nichts, das ewig und fest ist oder dauerhaft befriedigend.
Der Buddha zeigte einen Weg, der zu einem Leben ohne Leiden führt, zu Einsicht in die wahre Natur der Dinge, zu tiefer Weisheit und grenzenlosem Mitgefühl mit allen Wesen. Dieser Weg, der zur Erleuchtung führt, wird im Buddhismus traditionell als "Pfad" beschrieben; als eine Folge spiritueller Schritte, die ein Individuum macht, um sich in Richtung Erleuchtung zu bewegen.
Statt als Pfad oder Weg kann man die spirituelle Entwicklung auch als Aufblühen oder Entfaltung beschreiben, als einen Prozess, in dem sich alle menschlichen Qualitäten voll entfalten und zur Blüte kommen. Auf dem Weg zu der Vervollkommnung dieser Qualitäten kann man selber Bodhisattva werden, d.h. ein Mensch, der Erleuchtung zum Wohl aller Wesen anstrebt und sich das Ziel setzt, alle Wesen vom Leid zu befreien.
Eine Kernaussage der Lehre besagt, dass das gesamte Universum ein riesiges Geflecht von Prozessen und Bedingungen ist, dass nichts fest und ewig ist, dass alles im Fluss ist und sich permanent in Abhängigkeit von Bedingungen verändert. Schwinden die Bedingungen eines Vorganges, dann endet er. Dieses "Gesetz" gilt sowohl für physische als auch für psychische Prozesse - d.h. die Geisteshaltung aus der wir handeln prägt die zukünftige Entwicklung unseres Geistes: handeln wir aus z.B. Liebe, Großzügigkeit oder Mitgefühl heraus, so werden wir immer positiver und glücklicher werden, wohingegen negative Geisteshaltungen, wie etwa Hass, Ichbezogenheit oder spirituelle Verblendung, uns in leidvolle Zustände führen. Diese Anwendung des Prinzips entspricht Karma im Sinne des Buddhismus.
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"So wie der große Ozean
nur einen Geschmack hat,
den Geschmack des Salzes,
ebenso haben meine Lehren
nur einen Geschmack
– den Geschmack der Freiheit."
[Anguttara Nikaya]
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